Routinecheck

Winterreifen-Luftdruck: So findest du den richtigen Wert

Es gibt keinen pauschalen „Winterdruck“. Entscheidend ist die Vorgabe deines Fahrzeugherstellers für Reifengröße und Beladung.

Die richtige Angabe findest du meist an der B-Säule, an der Tankklappe, in der Betriebsanleitung oder in fahrzeugspezifischen Unterlagen. Häufig gibt es getrennte Werte für normale und volle Beladung. Verwende nicht blind einen Wert, der für ein anderes Fahrzeug oder eine andere Reifengröße gilt.

Kalt messen heißt: vor der Fahrt

Kontrolliere möglichst vor einer längeren Fahrt oder nachdem das Auto mehrere Stunden gestanden hat. Nach vielen Kilometern sind die Reifen warm; ein dann gemessener Wert ist nicht direkt mit der Kaltvorgabe vergleichbar.

Warum gerade im Winter kontrollieren?

Bei sinkender Außentemperatur verändert sich der Reifendruck. Zu niedriger Druck kann Verschleiß, Verbrauch und Fahrverhalten ungünstig beeinflussen. Deshalb ist ein monatlicher Check und eine Kontrolle vor Urlaubsfahrten sinnvoll.

Reifendruckkontrollsystem beachten

Eine Warnleuchte ist ein Signal zum Prüfen, ersetzt aber nicht die Messung und die Suche nach der Ursache. Nach dem Einstellen muss ein indirektes System je nach Fahrzeug zurückgesetzt werden. Folge dafür der Anleitung des Herstellers.

Brauchen Winterreifen mehr Luftdruck?

Nicht pauschal. Nutze die vom Hersteller angegebenen Werte für Fahrzeug, Reifengröße und Beladung.

Wie oft kontrolliere ich den Druck?

Etwa monatlich sowie vor längeren Fahrten und nach deutlichen Temperaturwechseln.

Mehr Hintergrund: ADAC zum Reifendruck.